Forschungsnotiz · nicht klinisch

Perceptual & Cognitive Mapping System (PCMS)

Öffentliche Web-Software unter MIT-Lizenz: kognitive Tendenzen in kontinuierlichen Dimensionen abbilden—für Forschung, Bildung und Selbstreflexion. Kein Diagnoseinstrument, kein Synaptic-Four-Produkt.

Diese Seite ist eine kurze Einordnung auf synapticfour.com. Sie ersetzt keine medizinische, psychologische oder rechtliche Beratung. PCMS ersetzt keine fachliche Abklärung. Der Einsatz mit Minderjährigen oder in Schulen erfordert lokale Ethikprüfung und angepasstes Consent-Design.

PCMS ist live

Öffentliche Forschungsinstanz unter map.synapticfour.com — dimensionale Kognitive Profile, keine Diagnose.

Zu PCMS →

Für wen ist das?

  • Menschen, die ihre Wahrnehmung und ihren Denkstil besser verstehen möchten — ohne Etikett und ohne klinischen Anspruch.
  • Forschende und Lehrende, die dimensionale Modelle der Kognition erkunden und offene Forschungsdaten oder Selbstreflexion verbinden wollen.
  • Organisationen, die Neurodiversität im Arbeitskontext praktisch verstehen möchten — als Orientierung, nicht als Screening oder Auswahlinstrument.

Was PCMS ist

PCMS ist ein adaptiver Fragebogen mit einem zehndimensionalen Routing-Modell (Achsen F–V, im Repository dokumentiert). Er erzeugt beschreibende Profile und Visualisierungen für Reflexion und Forschungsdatensätze—keine Etiketten, die Personen diagnostischen Kategorien zuordnen.

Der Code umfasst Consent-Flows, Internationalisierung, optional Supabase-basierte Protokollierung für Studien und Dokumentation, die Grenzen klar benennt. Forschungsnahe Optionen (z. B. herunterladbare Sitzungs-Bundles, Papier/CSV-Import, offline-orientierter Betrieb) sind im Repository dokumentiert—Betreiber:innen entscheiden, was sie aktivieren. Gespeicherte Sitzungen können Fragenbank, Version, Fragewort-Region und Adaptiv-Modus festhalten; vollständige Exporte sind die reproduzierbare Grundlage, während URL-/Teilen-Nutzlasten bewusst verdichtet sind und mehrere Forschungsfelder weglassen. Technische Tiefe (Pipeline-Architektur, Scoring) steht im README und in den Projekt-Docs.

Warum Dimensionen statt Labels

Kognitive Merkmale sind in der Regel kontinuierlich verteilt. Dimensionale Modelle fassen Nuancen oft besser als erzwungene Kategorien—und in manchen kulturellen Kontexten können importierte Klassifikationslabels Stigma oder Ausschluss verstärken. PCMS wurde mit dieser Spannung im Blick entworfen.

Wo sinnvoll, können Profile dennoch in Beziehung zu gängigen neurodevelopmentalen Mustern gesetzt werden—aber nur als Korrelation in Forschungssprache, niemals als klinisches Urteil.

Technischer Überblick

Umsetzung mit Next.js und TypeScript, Tailwind, next-intl, optional Supabase; Vitest und Playwright in der CI. Inhalte und Sprachen liegen im Repository; die maßgebliche technische Referenz ist GitHub.

Ethik und Nutzung

Die Autor:innen verlangen informierte Einwilligung vor Erhebungen, verzichten in der Standardkonfiguration auf personenbezogene Identifikatoren und warnen Betreiber:innen, Ergebnisse nicht für Platzierungs- oder Zugangsentscheidungen über Einzelpersonen zu nutzen. Für Studien bleibst du für Ethik und Datenschutz in deiner Jurisdiktion verantwortlich.

GitHub-Repository öffnen Alle Publikationen Kognition & Denkstile Autismus & Kontext auf dieser Website

Fragen zur technischen Umgebung sind gern über die üblichen Kontaktwege möglich; Synaptic Four verkauft PCMS nicht als Dienstleistung.